Weihnachtsüberraschung für LKW-Fahrer verbreitet Freude

Mit Hilfe von Übersetzern kommen wir mit einigen Fahrern ins Gespräch. Rechts im Bild die WDR-Redakteurin, die mit ihrem Handy filmte.

Es war wieder „ein Gefühl von Weihnachten“, dass sich bei unserer Geschenk-Aktion für Fernfahrer am 1. Weihnachtstag eingestellt hat – für 50 LKW-Fahrer und für uns!
In diesem Jahr wurden wir von einer Redakteurin der WDR-Lokalzeit Münsterland begleitet. Ihr Bericht ist auf Facebook zu sehen. Der Beitrag hat bis zum 30.12. bereits mehr als 115000 Aufrufe erzielt!
Außerdem bat das Domradio Köln um ein spontanes Interview. Jetzt passiert genau das, was wir uns wünschen: Unsere Idee verbreitet sich! Es gibt bereits erste Anfragen von Menschen und Vereinen, die im nächsten Jahr die Fernfahrer auf den Rastanlagen in ihrer Nähe besuchen wollen!

Frohe Weihnachten!

Liebe Brückenbauerinnen und Brückenbauer,
2022 war in vielerlei Hinsicht ein herausforderndes Jahr. Dem setzen wir gute Nachrichten aus unserem Netzwerk entgegen! In vielen Situationen konnten wir unbürokratisch helfen. Da wurden Menschen im Rollstuhl vom Bahnhof abgeholt, Küchen ab- und aufgebaut, Kleidung, Betten, Fahrräder, Lebensmittel und Geld gespendet, Nachhilfe gegeben, Deutsch unterrichtet werden und vieles mehr.

Erneut gab es besondere Aktionen:
Im Februar: Eine Welle der Freundlichkeit
Im April: Vernetzung mit dem Netzwerk Ukrainehilfe
Im Mai: Haltern blüht auf
Im September: Netzwerktreffen bei Jupp
Im Oktober: Vernetzung mit Anti Rost
Im Dezember: Weihnachtsüberraschung für Fernfahrer

Häufig entstanden durch die mit Herzblut gestemmten Projekte und Hilfeleistungen neue Kontakte und manchmal sogar Freundschaften. Unser Engagement wirkt anziehend, so ist unser Netzwerk innerhalb eines Jahres um rund 50 Personen auf 150 gewachsen.
Auch für 2023 haben wir bereits neue Projekte im Blick.

Wir möchten Euch ermuntern: Habt Ihr eine Idee für eine Aktion, für ein (Hilfs-) Angebot oder eine Veranstaltung, dann schreibt sie gerne in die Gruppe oder meldet Euch bei uns. Zusammen können wir viel erreichen!
Ganz herzlichen Dank für Euer Engagement!

Wir wünschen Euch frohe Weihnachten und alles Gute für ein glückliches und vor allem friedliches neues Jahr! Bleibt gesund!
Gerburgis und Thomas

„Bettenzauber“ – eine Weihnachtsgeschichte

Zwanzig Helfer aus verschiedenen Netzwerken arbeiteten spotan Hand in Hand, um die Bettenaktion zu retten. Fotos: Boris Peters

Liebe Engagierte!
Heute durften wir eine besondere Magie erleben, die von ehrenamtlichen Netzwerken in Haltern ausgeht. Nehmt Euch die Zeit, den Bericht zu lesen – die wahren Weihnachtsgeschichten sind doch immer die schönsten!
Plötzlich stand eine lang vorbereitete und auf den Punkt geplante Aktion auf der Kippe, doch von Anfang an:

Im September informierte Pfarrer Michael Ostholthoff David Schütz vom Caritasverband darüber, dass die beiden Altenwohnhäuser der katholischen Kirche 45 neue Pflegebetten bekommen werden. Und er hatte auch direkt eine Idee, was mit den gebrauchten Betten passieren könnte: In der Ukraine könnten sie doch sicher noch gute Dienste leisten. Aber wie sollten sie dorthin kommen?

Bei einer Veranstaltung in Münster lernten Elena Zacharias und Boris Peters von der Ukrainehilfe und David Schütz vom Caritasverband den ehemaligen Caritas-Beauftragten für die Ukraine kennen. Er machte zwei Krankenhäuser in Cherson und Nikolaev in der Ukraine ausfindig, wo die Betten dringend gebraucht werden. Svitlana Pavlova und Boris Peters nahmen Kontakt auf und organisierten den Transport bis ins letzte Detail: Am 23. Dezember um 10.00 Uhr werden die neuen Betten geliefert und die gebrauchten zeitgleich abgeholt und in die Ukraine gefahren. Doch am Abend des 21. Dezember die Hiobsbotschaft: Der Fahrer fällt aus! Was nun? Wohin mit den Betten? Die Wohnhäuser haben keinen Platz, um die vielen Betten zu lagern.

Am Vormittag des 22. Dezember informiert David Schütz gut vernetzte Ehrenamtliche in den Netzwerken Brücken bauen, Asylkreis und Ukrainehilfe. In deren Köpfen entwickeln sich direkt erste Ideen, die Telefondrähte laufen heiß: Wer kann einen Lagerplatz frei haben, bis die Betten abgeholt werden können? Wer kennt jemanden mit einem LKW? Wer könnte beim Verladen helfen? Von einem zum anderen werden die Anfragen weitergeleitet und dann – eine Dreiviertelstunde (!!!) später – ist die Lösung da: Hans-Gerd Berkhoff und Hermann Koch bieten ihre Scheunen als Lagerplätze an. Das THW stellt LKW und Fahrer. Wibke Bräuer und Boris Peters haben unter den ukrainischen Männern Helfer gefunden.

Aber es sollte noch besser kommen! Inzwischen prüft die Spedition Anhuth, ob sie den Transport noch am 23. bis zur tschechischen Grenze leisten kann. Doch das war zu knapp, auch stellt sich die Zufahrt zum Altenwohnhaus St. Sixtus für einen 40-Tonner als zu eng heraus. Jetzt also die endgültige Lösung: Die Helfer laden die Bettgestelle in den LKW des THW, der transportiert sie zur Spedition Anhuth, wo die Betten in den Sattelschlepper umgeladen werden. Er wird dort bis ins neue Jahr stehen, bis ab dem 2. Januar der Transport in die Ukraine erfolgen kann. 20 Freiwillige des THW, Ukrainer und weitere haben heute gute vier Stunden gebraucht, um die Betten auseinanderzuschrauben und wie beim Tetris-Spiel in den 40-Tonner zu stapeln. Und noch eine gute Nachricht zum Schluss: Auf die Reise werden nicht nur die Bettgestelle gehen, sondern auch 45 nagelneue spendenfinanzierte Matratzen!

An dieser Stelle herzlichen Dank an alle bereits genannten Personen und Organisationen und die Spender: Asylkreis, Bürgermeister Andreas Stegemann, Bürgerstiftung, Buttgereit & Heidenreich, Pfarrei St. Sixtus, Lions Club und Stadtsparkasse!

Diese weihnachtliche Geschichte vom Brücken bauen, von gegenseitiger Hilfe, dem schnellen Finden einer guten Lösung so kurz vor den Feiertagen hat uns eine tiefe Zufriedenheit und Dankbarkeit ins Herz gezaubert – Dankbarkeit für so viele engagierte Menschen, die kurz alles stehen und liegen lassen, um anderen zu helfen! Wie gut, dass es diese Netzwerke in Haltern gibt!

Wir wünschen frohe Weihnachten, alles Gute für ein glückliches neues Jahr und viel Kraft und Lust auf neues Engagement!
David und Gerburgis
P.S. Teilt die Geschichte gerne und erzählt anderen von Euren persönlichen Herzensmomenten im Ehrenamt!

Weihnachtsüberraschung für LKW-Fahrer 2022

Liebe Brückenbauerin, lieber Brückenbauer,

wer transportiert eigentlich die ganzen Waren, die wir zu Weihnachten an unsere Liebsten verschenken? Irgendwo in der Lieferkette tauchen sie auf: Die Fernfahrer, die mit ihren großen Trucks durch Europa touren.
Ihre Touren dauern oft Wochen und Monate, in denen sie ihre Familien nicht sehen – auch zu Weihnachten nicht. Etliche werden die drei Tage auf den Rastplätzen in unserer Nähe verbringen. Drei Tage sind es in diesem Jahr, die sie in den engen Führerhäusern aushalten müssen. Mit unseren Geschenken möchten wir wieder ein weihnachtliches Gefühl in die Führerhäuser zaubern. Und das Schöne ist: Jede/jeder von uns kann sich beteiligen: Wir füllen 50 Beutel mit Haltern-Motiv mit Leckereien, nützlichen Dingen und einem Weihnachtsgruß.
In unserer WhatsApp-Gruppe findet Ihr den Link zu einer Liste mit guten Gaben. Wählt aus, was Ihr besorgen und spenden möchtet. In der Zeit vom 14. – 18. Dezember nehmen Heidrun und Gerburgis die Spenden an. Am ersten Weihnachtstag verteilen wir die Beutel auf den Rastplätzen Hohe Mark West und Ost und dem Autohof Senden. Wir freuen uns jetzt schon auf die überraschten Gesichter, die Freude und ja – auch Rührung auf beiden Seiten!
Euch einen schönen zweiten Advent!
Herzliche Grüße
Sonja Bartker, Andrea Behnke, Martina Hempel, Heidrun Schwarz, Gerburgis Sommer und Steffi Zimmermann

Netzwerktreffen 2022

Sich kennenlernen, Rückschau halten und neue Aktivitäten planen – das waren die Ziele unseres diesjährigen Netzwerktreffens am 31. August 2022 bei Jupp unner de Böcken.

Projekte im Rückblick

Hier einige Infos in aller Kürze:
– 140 Mitglieder in der Whatsapp-Gruppe
– alle drei Monate trifft sich der Lenkungskreis, bestehend aus Ehrenamtlichen, Vertreter*innen der Diakonie, des Caritasverbandes, der Stadtverwaltung und der Kirchen.
– In den vergangenen zwölf Monaten gab es einige größere Aktionen, wie die „Weihnachtsüberraschung für LKW-Fahrer“ und „Haltern blüht auf.“ (Leider ist aus den 2000 Saatguttütchen, die wir im Frühjahr verteilt hatten, wegen der Dürre kaum eine Blume gewachsen.)
– Unsere Talentbörse ist mit einer sechsmonatigen Testphase gestartet. Darüberhinaus gab es etliche Beteiligungen an sozialen Projekten in der Stadt und eine verstärkte Vernetzung von Ehrenamtlichen über unterschiedliche Vereine hinweg.
– Seit April ist das Netzwerk Brückenbauen Teil der neuen Ukrainehilfe Haltern.
– Auch in anderen Städten besteht Interesse, ähnliche Netzwerke aufzubauen. Thomas Knuth stellte unser Engagement in Marl, Dorsten und Nordhorn vor.
– Alltägliche Posts in der Whatsapp-Gruppe drehen sich um Wohnungsvermittlungen und Hilfe für Ukrainerinnen, Fahrdienste, Angebote von Möbeln und anderen Dingen, Nachfragen für Nachhilfe, Unterstützung im Haushalt und kleinere Dienste.

Ausblick

Als nächstes stehen die Bewertung der Talentbörse auf dem Programm und die Organisation der Weihnachtsüberraschung für LKW-Fahrer.


Haltern blüht auf!

Haltern blüht auf!

Alle reden vom Insektensterben – jede und jeder kann etwas dagegen tun! Aus 2000 Tütchen mit Blumensamen entstehen in Haltern kleine Paradise für Wildbienen, Schmetterlinge, Grashüpfer und andere Insekten. Wir verschenken das Saatgut am 30. April zwischen 11.00 und 13.00 Uhr in Halterns Innenstadt – einfach die Augen offenhalten: Wir sind an unseren Körben und Bauchläden zu erkennen.

Der Inhalt eines Tütchens reicht für 2 – 3 m² große Blumeninseln in (Vor-) Gärten und Baumscheiben. Es enthält eine bunte Mischung von rund 25 Sorten wie Buschwinde, Mädchenauge, Buchweizen, Jungfer im Grünen, Klatschmohn und Duftresede. Die Aussaatzeit reicht bis Anfang Juli. Etwa acht bis zehn Wochen nach der Saat werden sich die ersten Blüten öffnen. Wenn die Witterung mitspielt, stehen die Blumen zwei bis drei Monate lang in voller Blüte, geben den Insekten Nahrung und Deckung und machen das Leben bunter.

Bienen basteln im Sommer

Die Samentütchen gibt´s am 30. April geschenkt!

Für den Sommer planen wir eine Bastelaktion für Kinder auf dem Marktplatz: Leichte Bienen-Rohlinge aus Holz werden bunt bemalt. Mit einem Faden versehen und an einen Stock geknüpft, schweben sie dann über den Beeten. Weitere Infos folgen später.

Wer beim Saatgutverteilen und bei der Bastelaktion mithelfen möchte, schreibe an gesicht-einer-flucht@gmx.de.

Brücken bauen im „Netzwerk Ukrainehilfe Haltern“

Als im März 2022 die ersten Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine in Haltern am See ankamen, gründete sich ein neues Hilfenetzwerk. Etliche der Kooperationspartner haben bereits in den Jahren 2015/16 Erfahrungen in der Unterstützung von Geflüchteten gesammelt und Strukturen aufgebaut. Darauf können wir nun aufbauen und fühlen uns deshalb gut aufgestellt.

Unsere Whatsapp-Gruppe brummt gerade vor lauter Hilfegesuchen nach Kleidung, Möbeln, Ansprechpartner:innen und vielen Antworten, die Hilfe anbieten. Darüberhinaus werden wertvolle Informationen über Anlaufstellen, Begegnungsangebote und Vernetzungsmöglichkeiten geteilt. Aktuelle Infos werden auf der Seite des Asylkreis Haltern am See veröffentlicht.

Eine Welle der Freundlichkeit rollt durch Haltern

In der Fastenzeit lassen wir vom 2. März bis Ostersonntag eine Welle der Freundlichkeit durch Haltern rollen. Lass Dich anstecken! Hier haben wir einen Aushang mit Abreißzetteln (siehe oben) und Ideen für Freundlichkeiten vorbereitet. Wenn Du magst, lade sie herunter und setze die Ideen um. Oder, noch viel besser: Werde selbst aktiv und kreativ und überlege, womit Du Menschen in Deiner Umgebung ein Lächeln ins Gesicht zaubern kannst.
Weitere Infos gibt´s bei Petra Herrmann: petra@ulbrich-herrmann.de, 0176-20082708

Weihnachtsüberraschung für Fernfahrer

🎄🛻🎄 Liebe Brückenbauer*innen,
unsere Weihnachtsüberraschung ist gelungen – da sprechen die Bilder für sich, oder? Mit Herzklopfen sind wir die Rastplätze Hohe Mark Ost und West, Rödder und den Autohof in Senden angefahren. Nikolausmütze auf, Schilder mit Weihnachtsgrußübersetzungen in der einen und Weihnachtsbeuteln in der anderen Hand, so sind wir auf die Fernfahrer zugegangen.
Könnt Ihr Euch die überraschten Gesichter vorstellen? Freude, Unglauben, Rührung, manchmal haben wir auch tiefe Skepsis gesehen. Super war, dass uns Dennis Korten begleitet und mit seinen russischen Sprachkenntnissen sofort das Eis gebrochen hat.
Während im vergangenen Jahr vor allem Männer aus Rumänien unsere „Nachbarn auf Zeit“ waren, stammten heute die meisten Fahrer aus der Ukraine.
Ein Trucker wird am Montag zu seiner letzten Auslieferung im Ruhrgebiet starten. Er freute sich schon riesig auf Zuhause. Andere werden noch Wochen und Monate durch ganz Europa touren – ohne Stippvisite in der Heimat. „Es ist ein Hundeleben“, sagte einer der Fahrer.
Wie jetzt die Kurve zu unserem behaglichen Weihnachtsfest kriegen? Der Kontrast ist einfach zu groß.
Toll, dass wir in der Lage sind, so eine Aktion stemmen zu können. Seid alle herzlich gegrüßt!
Das Orga-Team 🎄🛻🎄

P.S. In diesem Jahr gab es zwei Veränderungen: Wir haben die Zahl der Weihnachtsbeutel auf 50 verdoppelt und wir haben nicht Geschäftsleute um Spenden für den Inhalt gebeten, sondern die Beutel mit Leckereien aus den eigenen Reihen gefüllt!


Besuche in der Adventszeit

Wer mag schon gerne alleine sein, insbesondere in der Advents- und Weihnachtszeit? Wir haben Menschen zuhause aufgesucht, die sich einsam fühlen und unseren Besuch wünschten. Ziel war es, bewusst Zeit für Begegnung haben, vielleicht bei einem Adventscafé, mit einer schönen Geschichte ins Gespräch zu kommen, zusammen ein Spiel zu spielen – einfach gemeinsam Advent zu erleben.

Tag der Nachbarn

Wie geht´s eigentlich der Nachbarin/dem Nachbarn? Am 28. Mai ist Tag der Nachbarn – eine gute Gelegenheit mal einen Blick nach nebenan oder über den Gartenzaun zu werfen und Kontakte zu (be-)leben:

✳ Wen habe ich eigentlich lange Zeit nicht mehr gesprochen?
✳ Wen wollte ich schon immer näher kennenlernen?
✳ Wer ist um oder ins Pflegeheim gezogen und würde sich über einen Anruf freuen?
✳ Wer ist neu (aus dem Ausland) zugezogen und hat noch wenig Anschluss?
✳ Gibt es eine Person, mit der ich mich versöhnen möchte?
✳Womit kann ich Nachbar*innen eine Freude machen?

Schon sprudeln die Ideen für Aktivitäten, z.B. Hilfe anbieten oder sich für die Unterstützung in den letzten Monaten bedanken, Überraschungen vor der Haustür oder im Briefkasten hinterlassen, ein Lieblingsrezept verraten oder zu einem (coronaconformen) Spaziergang einladen.
Hier können wirklich alle mitmachen!

Aufblühen: Anlage von drei Blühwiesen

„Aufblühen“ hieß unsere Frühjahrsaktion! Gerade in diesen Zeiten sehnen wir uns nach frischem Grün und blühenden Blumen, denn sie tun unserer Seele gut.
Deshalb freuen wir uns sehr darüber, dass uns zwei städtische und eine private Fläche zur Verfügung gestellt wurden, die wir zum „Aufblühen“ bringen durften. Kurzfristig haben wir in Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Akteuren und der Stadt die Böden vorbereitet und Blumensamen ausgesät: für Wildbienen, Schmetterlinge und fürs menschliche Auge.

Spendenaktion und Kücheneinbau für eine geflüchtete Familie

Eine syrische Familie, die vor zwei Monaten ohne Hab und Gut unserer Stadt zugewiesen wurde, konnte in eine eigene Wohnung umziehen. Ein Spenden- und Hilfeaufruf löste eine große Welle der Hilfsbereitschaft in Gang. Es wurden Einrichtungsgegenstände gespendet, Elektroinstallationen durchgeführt und die Hobbyfederballer des ETUS e.V. bauten eine gespendete Küche ab und in der neuen Wohnung wieder auf. Beteiligt waren u. a. die Ehrenamtsagentur der Stadt Haltern am See, der Caritasverband Ost-Vest e.V. und Heizung- und Sanitär Stefan Karl.

Aufatmen: Anerkennung für Pflege- und Reinigungskräfte

(Intensiv-) Pflegekräfte und Reinigungskräfte leisten während der Pandemie Herausragendes. Sie werden häufig über ihre Kräfte hinaus gefordert und teils auch schlecht bezahlt. Deshalb wollten wir ihnen mit unserer Osteraktion unsere Anerkennung zeigen.
Gleichzeitig wollten wir aber auch die Halterner Gewerbetreibenden und die Gastronomie unterstützen. Und so ließen sich diese beiden Ziele vereinen:
Wir füllten zwei Bollerwagen mit Waren und Gutscheinen von Halterner Geschäften und Restaurants und mit Selbstgemachtem.
Geldspenden wurden in StadtGutscheine umgewandelt.
Kurz vor Ostern wurden die Geschenke mit einem Gegenwert von mehreren tausend Euro an die Mitarbeitervertreter*innen des St. Sixtus-Hospitals übergeben und an die Abteilungen weitergeleitet, die durch die Corona-Pandemie besonders gefordert sind.

Umzugshilfe für Geflüchtete

Muskelkraft und Organisationstalent waren bei diesem Umzug gefragt. Eine fünfköpfige Familie aus Syrien soll nach Jahren der Flucht in Haltern am See ein neues Zuhause finden. Übergangsweise war sie in einer ehemaligen Schule untergebracht. Beim Umzug in eine eigene Wohnung halfen die Badminton-Spieler des ETuS e.V.