Haltern blüht auf!

Haltern blüht auf!

Alle reden vom Insektensterben – jede und jeder kann etwas dagegen tun! Aus 2000 Tütchen mit Blumensamen entstehen in Haltern kleine Paradise für Wildbienen, Schmetterlinge, Grashüpfer und andere Insekten. Wir verschenken das Saatgut am 30. April zwischen 11.00 und 13.00 Uhr in Halterns Innenstadt – einfach die Augen offenhalten: Wir sind an unseren Körben und Bauchläden zu erkennen.

Der Inhalt eines Tütchens reicht für 2 – 3 m² große Blumeninseln in (Vor-) Gärten und Baumscheiben. Es enthält eine bunte Mischung von rund 25 Sorten wie Buschwinde, Mädchenauge, Buchweizen, Jungfer im Grünen, Klatschmohn und Duftresede. Die Aussaatzeit reicht bis Anfang Juli. Etwa acht bis zehn Wochen nach der Saat werden sich die ersten Blüten öffnen. Wenn die Witterung mitspielt, stehen die Blumen zwei bis drei Monate lang in voller Blüte, geben den Insekten Nahrung und Deckung und machen das Leben bunter.

Bienen basteln im Sommer

Die Samentütchen gibt´s am 30. April geschenkt!

Für den Sommer planen wir eine Bastelaktion für Kinder auf dem Marktplatz: Leichte Bienen-Rohlinge aus Holz werden bunt bemalt. Mit einem Faden versehen und an einen Stock geknüpft, schweben sie dann über den Beeten. Weitere Infos folgen später.

Wer beim Saatgutverteilen und bei der Bastelaktion mithelfen möchte, schreibe an gesicht-einer-flucht@gmx.de.

Brücken bauen im „Netzwerk Ukrainehilfe Haltern“

Als im März 2022 die ersten Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine in Haltern am See ankamen, gründete sich ein neues Hilfenetzwerk. Etliche der Kooperationspartner haben bereits in den Jahren 2015/16 Erfahrungen in der Unterstützung von Geflüchteten gesammelt und Strukturen aufgebaut. Darauf können wir nun aufbauen und fühlen uns deshalb gut aufgestellt.

Unsere Whatsapp-Gruppe brummt gerade vor lauter Hilfegesuchen nach Kleidung, Möbeln, Ansprechpartner:innen und vielen Antworten, die Hilfe anbieten. Darüberhinaus werden wertvolle Informationen über Anlaufstellen, Begegnungsangebote und Vernetzungsmöglichkeiten geteilt. Aktuelle Infos werden auf der Seite des Asylkreis Haltern am See veröffentlicht.

Eine Welle der Freundlichkeit rollt durch Haltern

In der Fastenzeit lassen wir vom 2. März bis Ostersonntag eine Welle der Freundlichkeit durch Haltern rollen. Lass Dich anstecken! Hier haben wir einen Aushang mit Abreißzetteln (siehe oben) und Ideen für Freundlichkeiten vorbereitet. Wenn Du magst, lade sie herunter und setze die Ideen um. Oder, noch viel besser: Werde selbst aktiv und kreativ und überlege, womit Du Menschen in Deiner Umgebung ein Lächeln ins Gesicht zaubern kannst.
Weitere Infos gibt´s bei Petra Herrmann: petra@ulbrich-herrmann.de, 0176-20082708

Weihnachtsüberraschung für Fernfahrer

🎄🛻🎄 Liebe Brückenbauer*innen,
unsere Weihnachtsüberraschung ist gelungen – da sprechen die Bilder für sich, oder? Mit Herzklopfen sind wir die Rastplätze Hohe Mark Ost und West, Rödder und den Autohof in Senden angefahren. Nikolausmütze auf, Schilder mit Weihnachtsgrußübersetzungen in der einen und Weihnachtsbeuteln in der anderen Hand, so sind wir auf die Fernfahrer zugegangen.
Könnt Ihr Euch die überraschten Gesichter vorstellen? Freude, Unglauben, Rührung, manchmal haben wir auch tiefe Skepsis gesehen. Super war, dass uns Dennis Korten begleitet und mit seinen russischen Sprachkenntnissen sofort das Eis gebrochen hat.
Während im vergangenen Jahr vor allem Männer aus Rumänien unsere „Nachbarn auf Zeit“ waren, stammten heute die meisten Fahrer aus der Ukraine.
Ein Trucker wird am Montag zu seiner letzten Auslieferung im Ruhrgebiet starten. Er freute sich schon riesig auf Zuhause. Andere werden noch Wochen und Monate durch ganz Europa touren – ohne Stippvisite in der Heimat. „Es ist ein Hundeleben“, sagte einer der Fahrer.
Wie jetzt die Kurve zu unserem behaglichen Weihnachtsfest kriegen? Der Kontrast ist einfach zu groß.
Toll, dass wir in der Lage sind, so eine Aktion stemmen zu können. Seid alle herzlich gegrüßt!
Das Orga-Team 🎄🛻🎄

P.S. In diesem Jahr gab es zwei Veränderungen: Wir haben die Zahl der Weihnachtsbeutel auf 50 verdoppelt und wir haben nicht Geschäftsleute um Spenden für den Inhalt gebeten, sondern die Beutel mit Leckereien aus den eigenen Reihen gefüllt!


Besuche in der Adventszeit

Wer mag schon gerne alleine sein, insbesondere in der Advents- und Weihnachtszeit? Wir haben Menschen zuhause aufgesucht, die sich einsam fühlen und unseren Besuch wünschten. Ziel war es, bewusst Zeit für Begegnung haben, vielleicht bei einem Adventscafé, mit einer schönen Geschichte ins Gespräch zu kommen, zusammen ein Spiel zu spielen – einfach gemeinsam Advent zu erleben.

Tag der Nachbarn

Wie geht´s eigentlich der Nachbarin/dem Nachbarn? Am 28. Mai ist Tag der Nachbarn – eine gute Gelegenheit mal einen Blick nach nebenan oder über den Gartenzaun zu werfen und Kontakte zu (be-)leben:

✳ Wen habe ich eigentlich lange Zeit nicht mehr gesprochen?
✳ Wen wollte ich schon immer näher kennenlernen?
✳ Wer ist um oder ins Pflegeheim gezogen und würde sich über einen Anruf freuen?
✳ Wer ist neu (aus dem Ausland) zugezogen und hat noch wenig Anschluss?
✳ Gibt es eine Person, mit der ich mich versöhnen möchte?
✳Womit kann ich Nachbar*innen eine Freude machen?

Schon sprudeln die Ideen für Aktivitäten, z.B. Hilfe anbieten oder sich für die Unterstützung in den letzten Monaten bedanken, Überraschungen vor der Haustür oder im Briefkasten hinterlassen, ein Lieblingsrezept verraten oder zu einem (coronaconformen) Spaziergang einladen.
Hier können wirklich alle mitmachen!

Aufblühen: Anlage von drei Blühwiesen

„Aufblühen“ hieß unsere Frühjahrsaktion! Gerade in diesen Zeiten sehnen wir uns nach frischem Grün und blühenden Blumen, denn sie tun unserer Seele gut.
Deshalb freuen wir uns sehr darüber, dass uns zwei städtische und eine private Fläche zur Verfügung gestellt wurden, die wir zum „Aufblühen“ bringen durften. Kurzfristig haben wir in Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Akteuren und der Stadt die Böden vorbereitet und Blumensamen ausgesät: für Wildbienen, Schmetterlinge und fürs menschliche Auge.

Spendenaktion und Kücheneinbau für eine geflüchtete Familie

Eine syrische Familie, die vor zwei Monaten ohne Hab und Gut unserer Stadt zugewiesen wurde, konnte in eine eigene Wohnung umziehen. Ein Spenden- und Hilfeaufruf löste eine große Welle der Hilfsbereitschaft in Gang. Es wurden Einrichtungsgegenstände gespendet, Elektroinstallationen durchgeführt und die Hobbyfederballer des ETUS e.V. bauten eine gespendete Küche ab und in der neuen Wohnung wieder auf. Beteiligt waren u. a. die Ehrenamtsagentur der Stadt Haltern am See, der Caritasverband Ost-Vest e.V. und Heizung- und Sanitär Stefan Karl.

Aufatmen: Anerkennung für Pflege- und Reinigungskräfte

(Intensiv-) Pflegekräfte und Reinigungskräfte leisten während der Pandemie Herausragendes. Sie werden häufig über ihre Kräfte hinaus gefordert und teils auch schlecht bezahlt. Deshalb wollten wir ihnen mit unserer Osteraktion unsere Anerkennung zeigen.
Gleichzeitig wollten wir aber auch die Halterner Gewerbetreibenden und die Gastronomie unterstützen. Und so ließen sich diese beiden Ziele vereinen:
Wir füllten zwei Bollerwagen mit Waren und Gutscheinen von Halterner Geschäften und Restaurants und mit Selbstgemachtem.
Geldspenden wurden in StadtGutscheine umgewandelt.
Kurz vor Ostern wurden die Geschenke mit einem Gegenwert von mehreren tausend Euro an die Mitarbeitervertreter*innen des St. Sixtus-Hospitals übergeben und an die Abteilungen weitergeleitet, die durch die Corona-Pandemie besonders gefordert sind.

Umzugshilfe für Geflüchtete

Muskelkraft und Organisationstalent waren bei diesem Umzug gefragt. Eine fünfköpfige Familie aus Syrien soll nach Jahren der Flucht in Haltern am See ein neues Zuhause finden. Übergangsweise war sie in einer ehemaligen Schule untergebracht. Beim Umzug in eine eigene Wohnung halfen die Badminton-Spieler des ETuS e.V.

Weihnachtsüberraschung für Fernfahrer

Wegen des Fahrverbots an Sonn- und Feiertagen sitzen viele LKW-Fahrer für drei lange Tage auf den Autobahn-Raststätten fest. Dabei sind manche vielleicht schon seit Wochen auf Tour. Erschwerend kommt in diesem Jahr die Corona-Pandemie hinzu. Duschen und Toiletten werden zwar geöffnet sein, aber die Raststätten und Restaurants sind geschlossen.
Wir überraschten 25 LKW-Fahrer an den Raststätten Hohe Mark Ost und West und am Autohof in Senden mit bunt gefüllten Weihnachtsbeuteln. Zahlreiche Geschäftsleute und Privatpersonen spendeten Leckereien und Geld, von dem Hygieneartikel gekauft wurden.
Bei der Übergabe der Beutel mit Haltern-Motiv kam es zu rührenden Situationen. Schon jetzt steht fest, dass wir diese Aktion wiederholen werden!